Familie vermisst!!!

Hallo mein Name ist  Cleo u. ich bin eine Katze.
Heute will ich euch mal von meiner Familie und einem unfreiwilligen Aufenthalt im Tierheim erzählen. Seit 10 Jahren lebe ich nun bei meiner Menschenfamilie. Schon als Baby kam ich zu meinem Frauchen u. meinem Herrchen. Alles was man sich als Katze wünschen kann war für mich da. Jeden Tag Streicheleinheiten, lecker Futter viel Zeit zum spielen. Ach wie schön das Leben sein kann.
Selbst als das erste Kind ein Mädchen mit Namen Nicole zu uns in die Familie kam, änderte sich nichts im Verhalten meiner Menschen mir gegenüber. Im Gegenteil ich freute mich sogar über den Nachwuchs, denn je größer Nicole wurde um so mehr wurden wir Freunde. Natürlich hat sie mich mal am Schwanz gezogen, aber auch ich habe sie mal gekratzt. Das hat unserer Freundschaft nie geschadet.
Demnächst gibt es wieder ein Menschenkind bei uns, denn die ganze Zeit wird schon geredet, das es bestimmt schön werden wird in unserem neuen Zuhause. Also Leute glaubt mir, es ist ganz schön stressig für eine Katze. Den ganzen Tag laufen Sie herum, packen Kisten, sind nervös u. treten mir auch mal auf den Schwanz.
Wisst ihr was??? Ich hau jetzt einfach für ein paar Stunden ab u lass mir die Sonne aufs Fell scheinen. Wunderbar so über die Felder zu streifen, Mäuse zu jagen, einfach Katze zu sein. Nun wird es schon dunkel u. ich mache mich langsam auf den Weg nach Hause. Noch ein paar Strassen u. ich bin wieder daheim. Plötzlich kommt ein Auto auf mich zu, viel zu schnell!!! Alles was ich spürte war ein dumpfer Aufprall. Als ich wieder zu mir kam, lag ich blutend u. mit schlimmen Schmerzen in einem Gebüsch. Meine Beine mein Rücken ich kann mich fast nicht mehr bewegen. Aber es ist ja nicht mehr weit nach Hause, dort wird mir geholfen. Also schleppe ich mich  heim. Doch was ist los, kein Licht, kein Auto niemand ist da.
Wo seid Ihr denn??? Bitte helft mir, ich habe solche Schmerzen. In meiner Not verkrieche ich mich unter dem Holzstapel neben der Garage.
Immer wieder schreie ich nach meinen Menschen, aber niemand kommt u. hilft mir.
Die Schmerzen, der Hunger, der Durst ich kann so nicht mehr lange leben.
Cleo,  Cleo wo bist Du??? Träume ich oder ruft mich da Nicole?? Hier bin ich, hier hinter dem Holzstapel. Mit aller Kraft versuche ich mich nach vorne zu schleppen. Als ich es geschafft habe, höre ich nur noch wie das Auto der Familie wegfährt. Wieder verliere ich das Bewusstsein. Was soll das, warum sticht mich die fremde Frau mit einer Nadel? Wo bin ich überhaupt? Zwei Frauen streicheln mich. Aber ich habe immer noch Schmerzen. Eine der Frauen ,sie heißt  Christiane u. ist hier die
Tierärztin gibt mir etwas gegen die Schmerzen u. erzählt der anderen Frau das ich mir das Becken gebrochen habe. Auch weis ich jetzt wo ich bin .Im Tierheim!!! Aber ich gehöre nicht hierher, ich habe  ein Zuhause!! Doch ich muss schon sagen, die Leute im Tierheim kümmern sich echt toll um mich. Auch habe ich gehört das sie auf der Suche nach meiner Familie sind. Denn in meinen Ohren ist eine Tätowiernummer und deswegen könne man meine Menschen finden. Nach ein paar Tagen ging es mir schon wieder etwas besser, doch ich vermisse meine Familie. Wo seid ihr nur???
Habt ihr mich vergessen, wollt ihr mich nicht mehr haben?
Plötzlich geht die Tür auf  hereingestürmt kommt Nicole u. mein Frauchen!
Cleo meine Cleo endlich haben wir dich wieder Es hat noch eine ganze Zeit gedauert,
bis ich wieder ganz gesund war. Aber mittlerweile habe ich das alles schon fast vergessen.
Doch möchte ich mich bei den Leuten vom Tierheim bedanken,
den Pflegerinnen der Tierärztin u. den Menschen die es möglich machen, das es ein Tierheim gibt. Danke!!!

Noch was, an die Pflegerin Jacqueline. Sorry das ich Dich gebissen u. gekratzt habe.
Schön das es Menschen wie euch gibt.

Euere Cleo                                                                                             ©  by Nicky Moser 

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