Baxter
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Ein Jahr kann lang sein
Meine Geschichte erzähle ich Euch hier:
Also, meine ersten 6 Lebensmonate verbrachte ich bei einem jungen Mann, der Anfangs auch viel Zeit für mich
hatte. Aber dann kam eine Zeit in der er sich nicht mehr um mich kümmerte.
Also setzte er ein Inserat in die Zeitung: ”Junger Hund zu verschenken”! Schon kamen Leute u. holten mich dort weg. Es war gar nicht schlecht denn dort
gab es auch eine Hündin. Aber eines Tages sagte der Mann: “Wir können den Hund nicht behalten, den die Hündin würde nun läufig werden. Er nahm mich im Auto mit und er fuhr mit mir ins Tierheim.
Als er mich dort abgab war noch
alles gut, denn dort gab es sicher einige Kameraden für mich! Schon war ich bei einer netten Hundedame im Auslauf gelandet. Wir spielten den ganzen Tag. Es gab gutes Futter und ich war ganz zufrieden. Am nächsten Tag kamen viele
Menschen und ich konnte ganz genau sehen wie sie an meinem Auslauf stehen blieben.
Einer redete von das ist ein Kampfhund, der ist bestimmt gefährlich usw.
Also Leute ganz ehrlich meine Hundefreundin ist ganz bestimmt kein
Kampfhund egal was die Menschen darunter verstehen!!! Plötzlich wurde unser Auslauf geöffnet und meine Freundin wurde an die Leine genommen und ging mit Menschen mit. Aber komischer Weise hörte ich immer wieder die Worte Kampfhund,
Killer und bösartig. Meint Ihr etwa mich??? Nach einiger Zeit kam meine Freundin in den Auslauf zurück und erzählte mir von einem wunderschönen Spaziergang, den sie mit den Menschen gemacht habe. Nach einigen Tagen kamen diese
Leute wieder und nahmen sie einfach mit. Seitdem habe ich sie nie mehr
wieder gesehen.
Also was soll ich Euch sagen, ich lernte noch viele, viele Hundefreunde kennen. Sie alle fanden jedoch wieder eine neues Zuhause. Nur mich
wollte niemand haben. Nachts wenn ich träumte, hatte auch ich eine Familie mit Kindern die mit mir spielten, ich sah Wiesen auf denen ich herumtoben konnte und ich sah mein Zuhause so wirklich das ich manchmal sogar laut weinen
musste. Mensch ich habe doch niemanden etwas getan warum will mich niemand??? Eines Morgens ich hatte in der Nacht wieder einmal geweint, hörte ich Hasso meinen Kumpel vom Auslauf nebenan. Hör mal Baxter, sprach er zu mir: ”Es
liegt bestimmt nicht an Dir, denn würden sich die Menschen die Mühe machen dich
kennen zu lernen, würden sie Dich lieben”. Aber sie haben eben Angst vor Dir, obwohl Du kein Kampfhund bist.
Schau mich an: “Ich lebe schon viele
Jahre hier. Mit mir gehen die Menschen spazieren aber für ganz will mich niemand. Soll ich Dir sagen warum? Na ich bin einfach schon zu alt.
Nun ich habe mich mit meinem Schicksal abgefunden. Aber Du, du darfst die Hoffnung
nicht aufgeben und Dein Traum kann sich erfüllen”.
Nach Monaten kamen ein junger Mann und seine Frau in unser Tierheim. Wieder einmal blieb jemand an meinem Auslauf stehen.
Ganz traurig zog ich ich mich in eine Ecke zurück
denn auch sie würden wohl nur einen Kumpel von mir holen. Aber nein!!!! Sie riefen Baxter, Baxter!!! Ganz Aufgeregt lief ich am Zaun hin und her. Meint ihr mich? Meint ihr wirklich MICH??? Auf einmal bekam ich eine Leine und durfte
Gassi gehen. Es war wunderschön und endlich hatte auch ich etwas zu erzählen. Die Menschen kamen nun sehr oft zu mir gingen mit mir spazieren und eines Tages kamen sie mit einer Hundedame Namens Flo. Dann wurde ich eines Tages zu
einem Hundesachverständigen gefahren. Er überprüfte mich in meinem Wesen und konnte nur das beste von mir in ein Gutachten schreiben. Als ich die Menschen wieder sah, freute ich mich schon auf Gassi und auf Floh. Doch diesmal
durfte ich im Auto mitfahren. Es war eine sehr lange Fahrt. Aber ich habe nun ein Zuhause gefunden. So ein Zuhause von dem ich immer geträumt habe.
Hallo Hasso! Oft denke ich an Dich!!! Würden die Menschen Dich kennen, würden
sie Dich lieben!!!!! Gib deinen Traum niemals auf, auch wenn Du alt bist! Ich werde Dich nie vergessen! Wir sehen uns irgendwann wieder!
Versprochen !!!
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